Das Riemann-Thomann-Modell einfach erklärt: Wie Du Menschen besser erreichst

Hallo Du,
ich sag’s nur ungern: Nicht alle Menschen lieben blumige, ausgeschmückte, spannende Geschichten. Und vor allem nicht immer! 

Manche brauchen manchmal sehr knappe, aufs Wesentliche reduzierte Stories. Für andere Menschen ist es wichtig, dass genügend Beweise in Form von Zahlen/Daten/Fakten eingewebt sind. 

Wieder andere müssen erstmal gut abgeholt werden, damit sie einer Story/Botschaft gern folgen. Man könnte sagen: Jede(r) schaut durch eine etwas anders gefärbte Brille.

Und dann spielt natürlich auch die Situationen eine große Rolle: Die Geschäftsleiterin wird im knappen Meeting darauf pochen, dass alle schnell zum Punkt kommen, während sie zuhause bei ihren Kindern vergnüglich ausschweifende Abenteuergeschichten vom Dackel Hans erfindet. 

Trotzdem: Es gibt gewisse Tendenzen in Menschen. Nicht zuletzt wurden deshalb unzählige Persönlichkeitsmodelle entwickelt – und jedes behauptet, das Beste zu sein.

Ein besonderes Persönlichkeitsmodell

Ich möchte Dir ein Modell vorstellen, das ich mag. Warum?

Es ist einfach – nicht 16 Varianten, sondern 4 Tendenzen. 
Es ist nachvollziehbar – und es liefert hilfreiche Hinweise, wie wir unsere Botschaft/ Präsentation/Gedanken so formulieren, dass sie beim Gegenüber ankommen. Weil wir seine/ihre Sprache sprechen.


Tatatataaaa – hier kommt das Riemann-Thomann-Modell. Viel Freude beim Anschauen.

Was heißt das nun für Dich? 

Überlege Dir: Wo bist Du zuhause? Eher Nähe oder Distanz, Dauer oder Wechsel? 
Und dann: Wer ist Dein Gegenüber? In welchen Tendenzen ist sie/er zuhause? 

Aber auch: Aus welcher Branche stammt die  Person? So sind beispielsweise Erzieher:innen tendenziell eher in der Nähe zuhause als jemand aus dem Maschinenbau. Letzterer ist eher bei Dauer und Distanz daheim.

„Eher“ sage ich, denn wie bei allen Modellen ist wichtig: Sie bilden nicht die Wirklichkeit ab, sondern sind ein gewisser Filter. Nutze ihn, wenn er hilfreich für Dich ist! 

Tiefer einsteigen?

Dann hör Dich das Podcast-Gespräch mit Regine Heiland – Trainerin des Schulz von Thun-Instituts an. Sie erklärt das Modell noch ausführlicher, gibt viele Anwendungsbeispiele – und auch sonst jede Menge wertvolle, kommunikative Tipps! Du findest die Folge in meinem Podcast „Am Ende ist alles gut“ oder – schon heute – auf youtube.

Ich bin neugierig: Wo im Modell findest Du Dich wieder? Und die Menschen, mit denen Du viel Zeit verbringst – wo verortest Du sie? Und wo denjenigen, der Dich so richtig herausfordert? Ich freu mich, von Dir zu lesen!

Liebe Grüße,

Mareike

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