Am 20. März ist Weltgeschichtentag – und was für ein schöner Anlass, um innezuhalten und uns daran zu erinnern, warum Geschichten für uns Menschen so wichtig sind.
Es gibt unzählige Antworten auf diese Frage. In diesem Blogpost möchte ich eine davon mit dir teilen.
Geschichten sind Lebenslehrer
Unser Leben ist endlich. Und doch wünschen wir uns, es möglichst erfüllt und glücklich zu gestalten. Aber wie geht das?
Seit Jahrtausenden erzählen sich Menschen Märchen und Geschichten. Sie haben sich durch viele Münder, Zeiten und Kulturen verändert – und doch sind ihre Kernaussagen erstaunlich gleich geblieben: Sie zeigen uns, was es heißt, Mensch zu sein. Sie sind unsere ältesten Mentoren.
Kennst du die Märchen, in denen der erste und zweite Sohn (oder Tochter!) scheitern, weil sie nicht helfen wollen? Weil sie der armen Alten am Wegesrand keine Beachtung schenken oder dem bittenden Zwerg nichts abgeben?
Und dann kommt die Jüngste. Die, an die niemand glaubt. Sie zeigt Mitgefühl – und erhält Hilfe. Am Ende kehrt sie verwandelt zurück, hat Prüfungen bestanden, sich selbst überwunden und bringt etwas Wertvolles mit nach Hause.
Diese Bilder wirken. Sie graben sich tief in unser Innerstes ein – und sie leiten uns. Auch heute noch.
Eine Geschichte in Afrika
Vor einigen Jahren war ich für ein Filmprojekt in einem Township in Südafrika. Ich erzählte dort Schulkindern ein Märchen.
Viele von ihnen leben in Wellblechhütten, erleben täglich Hunger und Gewalt. Und doch war der Raum still, als ich sprach. Die Kinder hörten zu – mit einer Tiefe, wie ich sie selten erlebt habe.
Ich hoffe, dass die Geschichte ihren Weg in ihre Herzen gefunden hat.
Du kannst sie dir hier anhören:
👉 Zur Geschichte auf YouTube
Und Du?
Welche Geschichten haben dich geprägt? Gibt es ein Märchen, das dir nie aus dem Kopf geht? Eine Heldin, die dir Mut macht?
Schreib mir gern – ich freue mich auf deine Geschichte.
Möge uns immer wieder eine nährende Geschichte begegnen – heute und an jedem anderen Tag.
Alles Liebe,
Mareike




