Am 28. Februar hatte ich Geburtstag. Meine Mutter rief an und sagte:
„Mareike, Du bist schon eine ganz schön lange Zeit auf der Welt, hast einiges an Leben ge- und erlebt.“
Mein erster Gedanke:
Habe ich überhaupt etwas erreicht?
Früher dachte ich, ein gutes Leben bedeutet, berühmt zu werden. Doch irgendwann wurde mir klar: Auch ein Michael Jackson muss aufs Klo – und war nicht nur glücklich.
Also wurde das Ziel, berühmt zu werden, unwichtiger. Ich bin meiner Spürnase gefolgt und habe mich da hineingegraben, was mich interessiert: in Richtung Kommunikation, Verbundenheit, Storytelling.
Aber was heißt es eigentlich, etwas zu erreichen?
Nach dem Telefonat mit meiner Mutter fiel mir ein Gedicht ein, das mir eine Antwort gibt.
Es stammt von Hilde Domin und heißt:
„Wie wenig nütze ich bin.“
Ich habe es aufgenommen – angelehnt an den Stamm eines großen Baumes auf Gran Canaria, wo ich gerade bin. Vielleicht spricht es auch zu Dir. Hör hier mal rein.
Ich sende Dir herzliche grün-blau-goldene Ulmen-Grüße,
Mareike
👉 Wenn Du wissen willst, wie wir mit Metaphern Klarheit schaffen, lies den ersten Artikel über Storytelling und Lebensbilder.




